# Veranstaltungsübersicht Kampnagel Spielzeit 2026/2027

Hinweis: Veranstaltungen mit mehreren Hashtags erscheinen in allen passenden Hashtag-Sektionen.

## #K and the City

### September 2026

#### Kampnagel X Hajusom X barner 16 — Theaternacht Hamburg 2026
> Auf dem Kampnagel-Gelände wird im September die Baustelle eingerichtet und das Gelände ist noch nicht für Publikum zugänglich. Zur THEATERNACHT lädt Kampnagel deshalb gemeinsam mit den langjährigen Kampnagel-Wegbegleiter*innen Hajusom und Meine Damen und Herren bzw. barner 16 in den Bunker an der Feldstraße ein. Präsentiert werden vier »SHOWings«, die sich in zwei Räumen abwechseln: Das neugegründete Newsome-Ensemble gibt Einblicke in die Proben der Produktion »Aber vielleicht heute noch nicht«, der Hajusom Hip Hop-Kurs zeigt kurze Tanzeinlagen, der A-Capella-Vocalchor Sounddrops aus dem barner 16-Netzwerk stellt Tracks aus dem neuen Album vor und last but not least beendet in alter Tradition die Hamburger Band Boy Division den Abend – diesmal mit einer speziell für die Theaternacht entwickelten Quizshow. All Welcome!
> PERFORMANCE, TANZ, MUSIK
> Ort: Bunker an der Feldstraße (Feldstraße 66, 2. OG), Daten: 05.09. / ab 19:00
> #K and the City

#### DR. GABor Maté / Medico international
> Wenn Trauma und Politik aufeinandertreffen: Deutschland, Palästina und Israel
> Als weltweit bekannter Arzt, Traumaspezialist und Autor erreicht Gabor Maté ein Millionenpublikum. Medizin, Psychologie und Neurowissenschaften verbindend betont er, dass psychische Störungen, Suchtverhalten und Autoimmun-erkrankungen ihren Ursprung häufig in unverarbeiteten Traumata haben. Maté, der als Kind den Holocaust überlebte, widmete sein Leben dem Verständnis von menschlichem Leid und der Hilfe für andere als Akt menschlicher Solidarität. Als ehemaliger Führungskader in der zionistischen Jugend berichtet Maté über seine Besuche in Gaza und im Westjordanland, moderiert von Julia Manek und Riad Othman.
> VORTRAG
> Ort: Bürgerhaus Wilhelmsburg, Daten: Mi-23.09.
> #K and the City

### Oktober 2026

#### eröffnung Probenzentrum
> Während der Umbauzeit bezieht Kampnagel am Kaltenkirchener Platz auf mehreren Etagen Räumlichkeiten der alten Post und nutzt sie als Probenzentrum, für die Arbeit an Produktionen, für Labore, Workshops und kleinere Showings. Im Oktober eröffnen wir das Probenzentrum feierlich und fröhlich gemeinsam mit Künstler*innen der Freien Szene.
> PERFORMANCE, PARTY
> Ort: Probenraumzentrum Kaltenkirchener Platz, Daten: tbc.
> #K and the City

#### Meine Damen und Herren mit Gob Squad — DAS WUTSCHWERT MUSS MAN HERAUSZIEHEN, BEVOR ES WEITERGEHT
> »Bisher habt ihr von uns gedacht, dass wir immer lustig, nett und dankbar sind. Aber wir sind wütend. Und es ist wichtig, dass Ihr davon wisst …«. Die Hamburger Gruppe Meine Damen und Herren macht zusammen mit dem international gefeierten deutsch-britischen Performance-Theater-Kollektiv Gob Squad das starke Gefühl »Wut« zum Motor ihrer neuen Produktion DAS WUTSCHWERT MUSS MAN HERAUSZIEHEN, BEVOR ES WEITERGEHT. »Beruhig dich! Count to ten!« Warum darf man nicht wütend sein, obwohl man allen Grund dazu hat? Wann ist Wut eine Kraft, die einen antreibt und wann zählt man am besten erst einmal bis zehn? Vor dem Hintergrund des Kampnagel-Umbaus entsteht diese Produktion in Kooperation mit dem Thalia Theater und wird dort uraufgeführt.
> PERFORMANCE
> Ort: Thalia Gaußstraße, Daten: Fr-16.10 – So-18.10., Do-05.11 + Fr-06.11.
> #K and the City / Uraufführung / Eigenproduktion

#### Antje Pfundtner in Gesellschaft — Tischgesellschaft
> Unter dem Label TISCHGESELLSCHAFT gründeten Anne Kersting und Antje Pfundtner im Jahr 2018 eine künstlerische Versammlungsinitiative zur Gedanken-, Wissens- und Ressourcenteilung und luden bundesweit sowohl Kunstschaffende als auch Publikum dazu ein, die weitaus mehr als nur die Kunst betreffende und immer dringlicher werdende Frage zu diskutieren: Wie lassen sich Ideen, Geld und Bühne? Seither dienen die Tischgesellschaften dem bundesweiten Austausch künstlerischer, struktureller und ökonomischer Ideen zu Praktiken des Teilens, mit dem Ziel, eine nachhaltige Positionierung und Einmischung von Künstler*innen in der Kulturpolitik zu befördern und Best-Practice-Modelle von Ressourcenteilung mit und für die Öffentlichkeit zu diskutieren.
> DISKURS
> Ort: Foyer Junges Schauspielhaus, Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung / Eigenproduktion

#### LIGNA — ES WAR EINMAL IN ST.GEORG
> Hamburg ist wunderschön und wird noch schöner! Mit freundlicher Unterstützung von Immobilienspekulant*innen, Investor*innen, Stadtentwickler*innen und einer Stadtpolitik, die ihr Heil in noch mehr Wachstum und Aufwertung sucht. Das Märchen von der schönsten Stadt ist eines mit Happy End – zumindest für manche. Andere gelten im aufpolierten »Stadtbild« schnell als unerwünscht – denn in dieser Debatte geht es darum, welche Körper, Sprachen und Lebensweisen im öffentlichen Raum als erwünscht gelten – und welche nicht – kurz: wer zur Stadt gehören soll. Mit ihrem Audiowalk ES WAR EINMAL IN ST GEORG möchten die Hamburger Radioballettkünstler LIGNA ein anderes Märchen erzählen. Schritt für Schritt bewegen sie sich mit dem Publikum durch ein verwunschenes Viertel, in dem »intelligente Videobeobachtung« erprobt wird und Quattro-Streifen unermüdlich patrouillieren. Gemeinsam überwinden sie die defensive Anti-Architektur und begegnen den Kollateralschäden eines Systems. Sie folgen den Spuren jener Menschen, die aus dem Bild der funktionierenden Stadt herauszufallen drohen. Und träumen den Traum von einem Märchen, in dem man lernt, mit den Drachen zu fliegen.
> AUDIOWALK
> Ort: St. Georg, Daten: Do-08.10. – So-11.10., Do-15.10. – Sa-17.10. (12 Touren)
> #K and the City / Uraufführung / Eigenproduktion

### November 2026

#### [in]operabilities — LABOR: ACCESS*OPEN*ENTER
> Das Foyer von Oper, Schauspiel- oder Konzerthaus ist viel mehr als ein bloßer Durchgangsort: Auf der Schwelle zwischen Alltag und Kunst entsteht ein Portal, und das Publikum spielt selbst die Hauptrolle. Doch was für manche ein Ort freudvoller Übergangsrituale ist, wird für andere schnell zur unüberwindbaren Barriere: Stufen, die Rollstuhlnutzer*innen den Weg versperren, gesellschaftliche Codes, die Exklusivität kreieren, fehlende Leitsysteme für blindes Publikum oder Einführungsvorträge, die sich nur an hörende und deutschsprachige Besucher*innen richten: Der Eingang ins Theater ermöglicht bei weitem nicht für alle Menschen einen Zugang. Wie lässt sich das Foyer inklusiv gestalten? Für das Labor ACCESS * OPEN * ENTER lädt das Kollektiv [in]operabilities Künstler*innen verschiedener Sparten und Perspektiven ein, in einem interdisziplinären künstlerischen Entwicklungsprozess das Foyer neu zu denken: als sinnlichen Ort für gesellschaftlichen Austausch, kulturelle Teilhabe und als Bühne für ein inklusives, diverses und neugieriges Publikum zu inszenieren.
> WORKSHOP / SHOWING / PERFORMANCE
> Ort: Probenzentrum Kaltenkirchener Platz, Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### Kampnagel und lokale Künstler*innen — K ON ICE
> K ON ICE ist eine queere Neuschreibung der klassischen Eisshow auf der öffentlichen Eislauffläche in Planten un Blomen, Hamburg. Das Projekt verbindet Ästhetiken von Holiday on Ice und Disney-Musicals mit zeitgenössischen, queeren Erzählungen. Im Fokus stehen fluide Figuren, queere Kollektive und eigenwillige Körperbilder jenseits heteronormativer Paarlauf-Traditionen. Lokale Drag-Artists intervenieren auf der Eislauffläche und bespielen diese performativ. Die als Winterrevue angelegte Intervention gliedert sich in mehrere Tableaux – unter anderem zu den Themen Transformation, einem utopischen »Queer Kingdom« sowie einer kollektiven Schlusschoreografie. Die Grenzen zwischen Show, künstlerischer Intervention und öffentlicher Erfahrung verschwimmen dabei bewusst.
> PERFORMANCE
> Ort: Eislauffläche Planten un Bloomen, Daten: tbc.
> #K and the City

#### Sina Saberi — MARDOM
> MARDOM ist ein choreografisches Forschungsprojekt, das sich mit den Themen Schmerz und Gerechtigkeit auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Schmerz auf den einzelnen Körper und in der Folge auf kollektive Körper auswirkt.
> Dabei wird die Allegorie aus Saadi Shiraz’ Gedicht »Bani Adam« aus dem 13. Jahrhundert aufgegriffen, in dem jeder Mensch als Teil eines größeren, allumfassenden, miteinander verbundenen menschlichen Körpers betrachtet wird. Wenn ein Teil Schmerzen hat, leidet das Ganze. Das Gedicht ziert einen der Sitzungssäle des UN-Hauptquartiers in New York und wurde im politischen Diskurs als Aufruf zu Empathie und gemeinsamer Verantwortung verwendet. Körperliche Bewegung, bildende Kunst und Literatur verweben sich zu einer gelebten Erfahrung, die für öffentliche und halböffentliche Räume konzipiert ist. Sie soll hinterfragen, wie sich despotische Strukturen in unsere psychosomatischen Realitäten einprägen und wie Körper darauf reagieren, sich daran erinnern oder Widerstand leisten könnten.
> TANZ
> Ort: tbc, Daten:tbc
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

### Dezember 2026

#### Nordwind-Festival
> Seit 2011 findet das biennale Festival NORDWIND auf Kampnagel statt. Ursprünglich mit einem Fokus auf die nordeuropäischen Länder gegründet, öffnete es sich zunächst geografisch in Richtung der baltischen Staaten und Russlands, um schließlich transglobal zu arbeiten und politische, historische und gesellschaftliche Diskurse zu zentrieren. Die kommende Festivalausgabe steht unter dem Arbeitstitel »truth/lies« und bezieht sich auf global-politische Entwicklungen und die Rolle neuer Technologien ebenso wie auf das Medium der performativen Darstellung und künstlerische Wege der Subversion. Für das Festivalprogramm geplant sind u.a. eine Neuproduktion die Illusionskünstler*innen SIGNA (UNTER FALSCHEM NAMEN. ICH LÜGE, UM ZU WEINEN) im Oberhafenquartier, das performative Konzert RIOT DAYS von Pussy Riot, die Produktion THE COURT von Ingri Fiksdal und Louis Schou-Hansen sowie ein künstlerisches Labor, künstlerische Residenzen und ein Diskurs-Programm.
> FESTIVAL, PERFORMANCE, THEORIE
> Ort: verschiedene Spielorte, Daten: Mi-02.12. – So-13.12.
> #Große Bühne, #K and the City, #Performative Baustelle / Kooperation, Gastspiel, Koproduktion

#### Sounding Situations — SECRET SUN
> Eine geheime Sonne scheint für alle – und doch gehört sie nur wenigen. SECRET SUN, der dritte Teil der Trilogie »Distant Resonances« von Sounding Situations, lädt ein zu einer sehr besonderen Electro-Messe: In der Kirche St. Gertrud verwandelt sich der Abend in eine Zeremonie zwischen Techno-Set und Erlösungsversprechen in der die Gesetze von wischen Versammlung und Ausschluss aufflackern. Draußen ist gerade abgestimmt worden über die Frage, ob eine nicht-menschliche Instanz politische Macht übernehmen soll. Drinnen feiert der Inner Circle das Ergebnis und den Glauben an eine bessere Welt. Es gibt eine Sehnsucht, Verantwortung abzugeben. Klaus Janek und Claudio Rocchetti formen als Klangmagier auf illuminierten Podesten den Puls des Abends: Beats, Drops, gedehnte Stille, Parsifal-Splitter, die aus der Vergangenheit in die Gegenwart funken. Sopranistin Nina Guo singt Passagen aus Wagners Parsifal, und Hauke Heumann feiert die Messe als Partypriester und entscheidet, wer dazugehört. Das Publikum ist Teil der Zeremonie und wechselt zwischen drinnen und draußen, mal zentral, mal ausgeschlossen. Am Ende gehen einige hinaus wie nach einem Schlusssegen: beruhigt, verbunden. Die anderen auch.
> MUSIKTHEATER
> Ort: Kirche St. Gertrud, Daten: Di-08.12. – Do-10.12., Sa-12.12.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### Rykena/Jüngst — Konferenz: blinde Dramaturgie und aesthetics of access
> Im Dezember laden Zwoisy Mears-Clarke, Sophie Thuma, Lisa Rykena, Fia Neises und Carolin Jüngst zu einer fünftägigen Konferenz rund um blinde Dramaturgie und aesthetics of access ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie künstlerische Arbeitsweisen und Produktionsprozesse neu gedacht werden können, wenn Barrierefreiheit nicht als Zusatz, sondern als integraler Bestandteil verstanden wird. Ausgangspunkt der Recherche ist die Annahme, dass für blindes und sehbehindertes Publikum weit mehr zu Zugänglichkeit gehört als klassische Audiodeskription (AD). Es geht um Autonomie, Authentizität, Teilhabe und die Entwicklung einer künstlerischen AD-Praxis. Über fünf Tage hinweg gestalten eingeladene Expert*innen Workshops, Vorträge, Diskussions- und Feedbackrunden sowie Kurzimpulse zu Themen wie Körper, Klang, Taktilität, Orientierung, Pressearbeit, Politik, berufliche Strukturen und Empowerment. Die Konferenz versteht sich als Raum des gemeinsamen Lernens, Ausprobierens und Vernetzens – frei nach dem Motto: ausprobieren, Angst verlieren, scheitern und nochmal machen. Teilnehmende sind eingeladen, eigene Wahrnehmungen und gelebte Erfahrungen einzubringen, unterschiedliche Wissensstände auszuloten und neue Kontakte zwischen Künstler*innen, Dramaturg*innen und Interessierten zu knüpfen. Langfristig sollen machtkritische und inspirierende Formen der Zusammenarbeit zwischen Regie, Performance, Choreografie und Dramaturgie entstehen. Die Hoffnung ist, mehr Produktionsprozesse mit blinden und sehbehinderten Teammitgliedern anzustoßen und blindes sowie sehbehindertes Publikum konsequent als Zielpublikum mitzudenken. Die Konferenz wird von Mitgliedern der Blinden- und Sehbehinderten-Community mit und ohne Erfahrung in kreativer Audiodeskription ebenso geprägt, wie von sehenden Künstler*innen mit Vorerfahrung im Bereich Access und inklusiver Praxis. An ausgewählten Terminen werden kleine Performances sowie Austauschformate für die Öffentlichkeit geöffnet.
> VORTRAG, GESPRÄCH / DISKUSSION, NETZWERK
> Ort: Hamburg, WIESEeG (Wiesendamm 24), Daten: 12.12. – 16.12.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

### Februar 2027

#### Daniel Dominguez Teruel — A WORLD OF VAST EMPTY SPACES
> Die Performance-Installation A WORLD OF VAST EMPTY SPACES entsteht eigens für den Kuppelsaal der Hamburger Kunsthalle. In einer das Publikum umkreisenden, brüchigen Dramaturgie begegnen sich Nähe und Distanz, Fülle und Leere, Pathos und Banalität. Zwischen Folklore, Ritual und Choreografie verhandelt der Komponist und Künstler Daniel Dominguez Teruel musikalisch Fragen von (nationaler) Zugehörigkeit, Spaltung und Gemeinschaft. Volkslied, Pop und Oper treffen auf Schuhplattler und Fahnenschwingen, traditionelle Formen auf neue Kompositionen und Choreografien. Aus diesen Überlagerungen entsteht eine vielstimmige Versuchsanordnung über Rituale kollektiver Identität – und über die Frage, was die Welt noch zusammenhält.
> MUSIKTHEATER, INSTALLATION
> Ort: Hamburger Kunsthalle, Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### CAN! — CRIP TIME NOW
> In der Produktion CRIP TIME NOW des Netzwerks CAN! (Crip Art Now) sind Access-Mittel integraler Bestandteil des künstlerischen Prozesses und der Performance. Sie inspirieren den Prozess und werden künstlerisch eingesetzt: Die Inszenierung entfaltet sich als choreografisch-performatives Geflecht aus Bewegung, Sprache, Klang und Gebärdensprache.Wie verändert sich Wahrnehmung, wenn verschiedene Zeitlichkeiten und Kommunikationsformen aufeinandertreffen?
> PERFORMANCE
> Ort: Probenzentrum Kaltenkirchener Platz, Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

### März 2027

#### LIMINALITIES x TRANSTRONICA
> LIMINALITIES und TRANSTRONICA werden als gemeinsames, spartenübergreifendes Format weiterentwickelt und in den Stadtraum ausgeweitet. Im Zentrum steht die Verbindung von Performance, Ausstellung und Clubkultur als Räume trans* und queerer Sichtbarkeit. Im Hamburger Kunstverein realisiert Saeleen Bouvar ein Ausstellungsprojekt zu prägenden trans* Persönlichkeiten der Hamburger Stadtgeschichte, das historische Perspektiven mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen verbindet. Ergänzt wird dies durch Ambientkonzerte im Ausstellungsraum sowie durch performative Beiträge eingeladener Künstler*innen wie Joshua Serafin und Marco Merenda. Parallel dazu erweitert das TRANSTRONICA Festival das Programm in den Club- und Konzertkontext: mit Partynächten, Live-Acts und voraussichtlich einem größeren Konzertformat in der k6 (tbc).
> PERFORMANCE, KONZERT
> Ort: Hamburger Kunstverein, Kampnagel und weitere Orte in Hamburg, Daten: tbc.
> #K and the City, Koproduktion, Gastspiel

#### Marco Merenda — TRIUMEQ
> TRIUMEQ ist eine interdisziplinäre Soloarbeit von Marco Merenda, die sich mit dem Leben mit HIV auseinandersetzt und persönliche Erfahrung in einen gesellschaftlichen Kontext überführt. Ausgangspunkt ist ein über Jahre gewachsenes Archiv von Medikamentenverpackungen, das den Alltag pharmakologischer Behandlung sichtbar macht. In einem Zusammenspiel aus Installation, Performance und Sound entsteht ein Raum, in dem Fragen von Stigma, Selbstfürsorge, Kontrolle und Widerstand verhandelt werden. Der Körper wird dabei als Ort gesellschaftlicher Einschreibungen sichtbar. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur aktuellen Auseinandersetzung mit HIV, indem sie historische und gegenwärtige Diskurse verbindet und für ein breites Publikum zugänglich macht.
> PERFORMANCE
> Ort:Hamburger Kunstverein, Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### Paul Ramírez Jonas — KEY TO THE CITY
> Mit KEY TO THE CITY unter der künstlerischen Leitung des New Yorker Künstlers Paul Ramírez Jonas schließt Kampnagel wortwörtlich Orte in der Stadt auf - und beginnt damit symbolisch die Bespielung des urbanen Raums während des Umbaus: Das Projekt ist eine groß angelegte partizipative Kunstaktion im öffentlichen Raum. Bis zu 15.000 Bürger*innen erhalten reale Schlüssel, die Zugang zu 20 bis 25 ausgewählten Orten der Stadt ermöglichen, die der Allgemeinheit ansonsten nicht zugänglich sind. Das Projekt kehrt das Prinzip der Ehrenbürgerschaft um: Nicht einzelne werden ausgezeichnet, sondern potentiell alle Bewohner*innen der Stadt werden ermächtigt. Dadurch werden bestehende Zugangsstrukturen sichtbar gemacht und temporär neu organisiert. Die Ausgabe von mehreren Tausend Schlüsseln schafft konkrete Erfahrungen von Teilhabe und aktiviert den Stadtraum als gemeinsamen Ort. Das Projekt verbindet symbolische Geste und reale Handlungsmöglichkeiten und ruft Kampnagels Präsenz im urbanen Raum während der Sanierung aus.
> SOZIALE PLASTIK
> Ort: Öffentlicher Raum Hamburg +  Rathaus (tbc.), Daten: Feierlicher Eröffnung und »Verleihung« des KEY TO THE CITY: Do-18.03.
> #K and the City / #Eigenproduktion

#### Meine Damen und Herren — More than a Feeling
> Zum Auftakt ihrer dreijährigen Konzeptionsförderung veranstaltet das inklusive Hamburger Ensemble ein kleines Festival mit relaxed Lecture Performances und anderen Diskurs-Formaten zu Themen wie Ableismus, Einsamkeit, Unsichtbarkeit oder zu Dankbarkeit als systemerhaltender Emotion. Das Format wird im Probenprozess erarbeitet und findet entweder geballt an einem Wochenende oder als Veranstaltungsserie statt.
> PERFORMANCE, VORTRAG, GESPRÄCH
> Ort und Daten: tbc.
> #K and the City / Eigenproduktion

#### Joëlle Mesén-Ramírez — DIE SCHLAFKRANKEN
> Mit DIE SCHLAFKRANKEN entwickelt Joëlle Mesén-Ramírez eine performative Installation an der Schnittstelle von Wissenschaft, kolonialer Geschichte und künstlerischer Praxis. Ausgangspunkt ist die Erforschung der afrikanischen Trypanosomiasis und ihre Verstrickung in koloniale Machtstrukturen des frühen 20. Jahrhunderts. Das Projekt verbindet historische Archive mit zeitgenössischen Perspektiven und überträgt biologische Prozesse – wie Infektion, Anpassung und Immunabwehr – in eine räumliche und performative Dramaturgie. Dabei wird der Parasit als Modell für Strategien des Überlebens und der Anpassung lesbar, insbesondere im Kontext gesellschaftlicher Ausgrenzung. Die Arbeit schafft einen immersiven Erfahrungsraum, der koloniale Wissensproduktion kritisch hinterfragt und gleichzeitig neue Perspektiven auf Körper, Krankheit und gesellschaftliche Normierung eröffnet.
> PERFORMANCE
> Ort: MS Stubnitz, Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

### April 2027

#### Thomas Hirschhorn — […] MACH DIR DEINEN EIGENEN ATLAS!
> Der international renommierte Schweizer Künstler Thomas Hirschhorn ist bekannt für großformatige, partizipative Installationen im öffentlichen Raum, die Kunst, politische Theorie und gesellschaftliche Praxis miteinander verbinden. Mit KOMM UND MACH DIR DEINEN EIGENEN ATLAS! überträgt er sein Konzept des subjektiven Archivierens auf die Hamburger Stadtgesellschaft. In einem offenen Atelier in der Innenstadt werden Besucher*innen eingeladen, eigene Bildarchive zu erstellen und ihre Biografien und Perspektiven auf die Stadt sichtbar zu machen. Das Projekt knüpft an die Arbeiten des Kulturwissenschaftlers Aby Warburg an, insbesondere an dessen »Bilderatlas Mnemosyne«, und wird in Zusammenarbeit mit dem Aby Warburg Haus realisiert, das das Projekt mit täglichen Vorträgen und diskursiven Formaten begleitet. Die Arbeit basiert auf einem niederschwelligen Zugang und fördert aktive Teilhabe unabhängig von Vorerfahrung. So entsteht ein kollektives Archiv, das gesellschaftliche Vielfalt abbildet und neue Formen von Repräsentation ermöglicht.
> INSTALLATION, SOZIALE PLASTIK
> Ort: Innenstadt Hamburg (Europäischer Hof tbc.), Daten: tbc.
> #K and the City

#### Jenny Beyer — ZURÜCK ZU…
> Die neue Produktion von Jenny Beyer ZURÜCK ZU… verbindet eine kollaborative künstlerische Recherche zu Erinnerung, Biografie und politischer Gegenwart mit der Entwicklung von einer choreografischen Arbeit. Ausgangspunkt ist eine Familiengeschichte des Widerstands gegen den Nationalsozialismus, die im Verlauf des Projekts von der persönlichen Erinnerung hin zu kollektiven und offenen Formen des Erinnerns erweitert wird. Im Fokus steht die Frage, wie Geschichte im Körper gespeichert, weitergegeben und verändert wird. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Spannungen und des Wiedererstarkens autoritärer Tendenzen untersucht das Projekt, wie choreografische Praxis vielstimmige und differenzierte Formen von Erinnerung ermöglichen kann – nicht als festes Narrativ, sondern als lebendigen Prozess von Weitergabe, Bewegung und Transformation.
> TANZ
> Ort und Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung / Eigenproduktion

#### DANCE IS A MOTHER
> DANCE IS A MOTHER schafft über vier Tage einen Raum, in dem Wissen, künstlerische Praxis und Strukturen der Hip-Hop- und Club-Dance-Kultur verhandelt und sichtbar werden. DANCE IS A MOTHER versteht Geschichte als ein Geflecht aus Körpern, Praktiken und Fürsorgebeziehungen und stellt in dieser Logik nicht einzelne Choreograf*innen, sondern Tänzer*innen, Mentor*innen, Lehrer*innen und Communities, von denen Tanzstile getragen, weitergegeben und geprägt werden, in den Mittelpunkt. Dadurch werden herrschende Wissensordnungen infrage gestellt und es wird sichtbar gemacht, welche Stile und wessen Arbeit systematisch unsichtbar gemacht werden, wer Wissen trägt, ohne als Autor*in anerkannt zu werden, wer aus der Geschichte verschwindet und wie Tanzstile gerade unter Bedingungen von Marginalisierung, Diskriminierung und ökonomischer Prekarität weiterbestehen. DANCE IS A MOTHER versammelt unterschiedliche Formate, in denen Künstler*innen und Communities ihre Tanzstile innerhalb eines institutionellen Rahmens selbstbestimmt verhandeln, praktizieren und präsentieren können. Im Zentrum stehen dabei nicht nur Bühnenperformances, sondern auch die Weitergabe von Fähigkeiten und Wissen sowie der Austausch und die kollektive Praxis. Ein Trainingscamp, Gesprächsformate, eine Konferenz und Community-Treffen stehen dabei gleichwertig neben choreografischen Arbeiten und eröffnen Räume, in denen Wissen als verkörperte, geteilte Erfahrung zirkulieren kann.
> TANZ, FESTIVAL
> Ort und Daten: tbc.
> #K and the City, #Große Bühne

#### GERMAN BALLROOM BOARD — GERMAN BALLROOM CONFERENCE
> Im Zentrum der GERMAN BALLROOM CONFERENCE steht eine dreitägige Konferenz sowie der OF THE YEAR BALL, die gemeinsam mit Vertreter*innen von fünfzehn Houses und Kiki Houses, dem German Ballroom Board sowie regionale Ballroom-Kollektive aus Hamburg, Berlin, Hannover, Leipzig, Frankfurt, NRW, Stuttgart, Bayern & Baden-Württemberg und Bremen organisiert und kuratiert wird. Erstmals wird mit der GERMAN BALLROOM CONFERENCE ein Impuls für den Aufbau selbstorganisierter Strukturen und den Diskurs innerhalb der deutschen Ballroom-Community gesetzt. Die GERMAN BALLROOM CONFERENCE zielt darauf ab, einen ersten Impuls für tragfähige Strukturen für die Ballroom-Community in Deutschland zu schaffen und ihre Arbeit langfristig zu stärken. Die Konferenz bringt Vertreter*innen aller bundesweiten Ballroom-Kollektive, Houses und Arbeitsgruppen des German Ballroom Boards physisch zusammen. Gemeinsam sollen Bedarfe analysiert, Strategien für nachhaltige Organisation entwickelt und Methoden der Zusammenarbeit gefestigt werden. Inhaltlich stehen Themen wie die (Weiter-) Entwicklung einer gemeinsamen Satzung, ein Code of Conduct, Fragen zu Hierarchie, mentaler Gesundheit, Leadership, Empowerment und dem Umgang mit Diskriminierung im Mittelpunkt. Sowie Förderstrukturen, Archivierung und der Anerkennung der Ballroom-Szene. Öffentliche Panels machen diese Themen auch für ein größeres Publikum zugänglich.  Den Abschluss der Konferenz bildet ein öffentlicher Ball mit einer »Of The Year«-Zeremonie, die die erarbeiteten Strukturen feiert und Personen würdigt, die sich besonders für die Community engagieren. So entsteht ein praxisnahes, übertragbares Modell für nachhaltige Selbstorganisation marginalisierter Communities – mit dem Ziel, die Ballroom-Community in Deutschland langfristig sichtbar, vernetzt und förderfähig zu machen.
> VORTRAG, GESPRÄCH, DISKUSSION
> #K and the City

#### Francesca Waehneldt& Virginia Lewerissa — THE QUIET IN BETWEEN
> THE QUIET IN BETWEEN ist eine Performance mit sechs renommierten Hip-Hop- und Krump-Tänzerinnen sowie einer Audiodeskription. Sie zeigt die nächtliche Trainingspraxis der Tanzstile Hip-Hop und Krump aus dem Trainingsraum und erkundet dabei gleichzeitig eine choreografische, tanzimmanente Ästhetik, die im Kontext zeitgenössischer Deutungshoheit für sich stehen kann.  Die Performance hebelt ganz bewusst den Anpassungsmechanismus von Subkulturen an zeitgenössische Dispositive aus und setzt sich allein mit den Tanzstilen und der Musik auseinander.  Im Vordergrund steht die übergeordnete Form des Cyphers. Eine Audiodeskription von Niels Robitzky – in der Hip-Hop-Szene besser bekannt als Storm – vervollständigt die Performance und macht sie für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich. Im Sommer 2024 hat Storm im Rahmen der Hip-Hop-Weltmeisterschaft »Juste Debout« erstmals in der deutschen Hip-Hop-Geschichte damit begonnen, eine Audiodeskription für eine Cypher zu entwickeln. Diesen Impuls möchte THE QUIET IN BETWEEN fortführen und weiterentwickeln.  Da Cyphers und Battles sehr auditiv sind, ist es spannend zu beobachten, wie die »Vokalisierung« des Tanzes zu unterschiedlichen Formen von Audiodeskription führen kann.
> TANZ
> #K and the City / Uraufführung / Eigenproduktion

#### EDUCATE TO RECREATE — THE HISTORY OF HOUSE
> EDUCATE TO RECREATE ist ein Hamburger Künstler*innenkollektiv, das sich der nachhaltigen Bildungsarbeit, Repräsentation und dem Empowerment der Black Dance Culture-Community widmet. Die Tanzstile umfassen Hip-Hop, House, Voguing, Afro und FunkStylez. Anhand von Dokumentationen, Interviews, Audioarchiven, Club-Historien, wissenschaftlichen Texten und Gesprächen mit Akteur*innen der House-Szene entsteht eine Lecture Performance, die die Vermittlung von Wissen als performativen Akt versteht. Wissen soll körperlich erlebt und gemeinsam ausgehandelt werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich historische und kulturelle Inhalte in einer performativen Form anschaulich, sinnlich und inklusiv darstellen lassen, wie Wissen zugänglicher gemacht werden kann und wie sich dadurch Räume für Empowerment öffnen, kulturelle Aneignung reduziert und Schwarze Tanzgeschichte sichtbar gemacht wird.
> TANZ , LECTURE PERFORMANCE
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### Mounia Nassangar — NO MEANING, JUST CHEERING [AT]
> Nach dem internationalen Erfolg der ersten Performance der Choreografin Mounia Nassangar, STUCK, die unter anderem auf Kampnagel, Mercat de les Flors, La Villette Paris, der Biennale de la Danse Lyon, im HAU und im Zodiak gezeigt wurde, setzt die nun geplante Performance für acht Waacking-Tänzer*innen, NO MEANING, JUST CHEERING (AT), die tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Tanzstil Waacking fort. Waacking, ursprünglich »Whacking« geschrieben, entstand in den 1970er Jahren in Los Angeles als Tanzstil der queeren Disco-Szene. In einer Zeit, in der queere Menschen weitgehend unsichtbar und stigmatisiert waren, bot Waacking ihnen eine Plattform des Ausdrucks und der Sichtbarkeit. NO MEANING, JUST CHEERING (AT) zelebriert die Essenz des Waacking, ohne dabei auf Klischees zurückzugreifen. Sie zelebriert freies Tanzen ohne Rechtfertigung, bei dem Bewegung und Musik im Moment zusammenkommen. Getreu dem Geist des Waacking und zugleich dessen Neuerfindung spielt diese originelle Performance mit den Codes von Rhythmus und Tempo. Dabei werden die Beats – ob schnell oder langsam – zu einer Quelle der Intensität, der Stille und des Teilens.
> TANZ
> #K and the City / Uraufführung, Koproduktion

#### SONS OF WIND — WIND ZONE CAMP
> Die internationale Hip-Hop-Tanzcrew SONS OF WIND (SOW) verkörpert einen Lebensstil. Seit ihrer Gründung im Jahr 2013 erkunden sie die Welt des Freestyle-Hip-Hop in Bewegung und Musik, um ein gemeinsames kulturelles Erbe zu verteidigen, das sich von der Vergangenheit bis in die Zukunft erstreckt. Das WIND ZONE CAMP ist ein Konzept von SOW, bei dem über einen Zeitraum von vier Tagen ein intensives Programm mit Workshops, Cyphers und Partys für die Hip-Hop-Community stattfindet. Dabei wird Wissen über den Hip-Hop-Tanz, Skills und Geschichte miteinander geteilt, praktiziert und weiterentwickelt. Der Fokus liegt dabei auf Freestyle, kulturellem Bewusstsein und gemeinsamem Erleben.
> WORKSHOP
> #K and the City / Gastspiel

### Mai 2027

#### Mable Preach — BLACK GLORY – HOW DOES CANON SOUND
> BLACK GLORY fragt nach dem Klang des Kanons, wenn Schwarze, feministische und diasporische Perspektiven ins Zentrum rücken. Das Projekt besteht aus zwei miteinander verbundenen Strängen: AMO’S ERBE – die erste Produktion der geplanten Trilogie. Sie widmet sich der verdrängten Geschichte Schwarzer Intellektualität im Zeitalter der Aufklärung. Am Beispiel von Anton Wilhelm Amo, einem westafrikanischen Philosophen des 18. Jahrhunderts an deutschen Universitäten, wird koloniale Wissensproduktion sichtbar gemacht und eine Schwarze, selbstermächtigte Erinnerungskultur entfaltet. GLORY LAB – ein Residenz- und Förderprogramm für Schwarze und diasporische Nachwuchskünstler*innen. Das Lab ist kein ergänzendes Format, sondern integraler Bestandteil von BLACK GLORY. Es schafft nachhaltige Produktionsbedingungen, fördert eigene Formen dekolonialer Theaterpraxis und investiert in strukturelle Veränderung – langfristig, institutionell verankert und künstlerisch autonom. Gemeinsam bilden AMO’S ERBE und GLORY LAB den Grundstein für eine neue, postkoloniale Ästhetik: Erinnerungsarbeit und Nachwuchsförderung als künstlerische und strukturelle Praxis.
> PERFORMANCE, LABOR
> Ort: k6 (Amo´s Erbe) und öffentlicher Raum (Glory Lab), Daten: tbc.
> #Große Bühne, #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### House of Brownies / Educate to recreate — THE RETURN
> Das House of Brownies ist ein in Hamburg gegründetes Kollektiv mit geteilter Erfahrung als queere BIPoC-Künstler*innen der freien Szene. Sie arbeiten seit mehreren Jahren zusammen und zeigen ihre choreografischen Arbeiten in unterschiedlichsten Community-Räumen und auf Bühnen. In THE RETURN arbeiten sie gemeinsam mit dem Künstler*innenkollektiv Educate to Recreate zusammen, das sich nachhaltiger Bildungsarbeit, Repräsentation und dem Empowerment der Black-Dance-Culture-Community widmet.
> Im Mittelpunkt von THE RETURN steht die Clubkultur als Ort des Widerstands, der Gemeinschaft und der Heilung. Elf Künstler*innen verbinden Contemporary, Hip-Hop und Voguing mit Sound und Spoken Word zu einer immersiven Performance, die Rückkehr, Erneuerung und Selbstermächtigung körperlich erfahrbar macht und utopische Räume entstehen lässt, in denen Individualität und kollektive Existenz zusammenfinden und gefeiert werden.
> TANZ / PERFORMANCE
> Ort und Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### TÒ SU — OH EUROPA! PERFORMING SECURITY
> Mit dem zweiten Teil ihrer Europa Dilogie OH EUROPA! PERFORMING SECURITY erforscht das deutsch-italienische Regie-Duo TÒ SU in Zusammenarbeit mit einem transnationalen Künstler- und Expert*innenteam die europäische Außengrenze als gesellschaftlich marginalisierten Ort der Macht, Abgrenzung und Gewalt aber auch der Sehnsucht und manchmal sogar der Menschlichkeit. Die dokumentarisch-multimediale Performance verknüpft aktuelle Grenzrealitäten mit dem Gründungsmythos des europäischen Kontinents. Europas Bruder Kadmos ist überzeugt erst durch Ordnung, Gewalt und Macht ließe sich eine sichere Gesellschaft Thebens herstellen. Doch was ist der Preis für diese Sicherheit und in welchem Verhältnis stehen Gesellschaft, Sicherheit und Gewalt heute in Europa? Performer*innen machen dafür persönliche Erlebnisse und Erinnerungen ehemaliger Frontex Grenzschützer*innen durch filmische Mittel und neue Virtual Reality Technologien live und immersiv für das Publikum erlebbar.
> PERFORMANCE
> Ort und Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### Yolanda Morales — NOBODIES CHILDREN
> In NOBODIES CHILDREN setzt sich die Choreografin Yolanda Morales intensiv mit Landschaften und deren ökologischen sowie sozialen Prägungen auseinander. Damit führt sie ihre kritische künstlerische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Mensch und Natur sowie den Diskurs der Decolonial Ecology fort. Ihr künstlerischer Fokus liegt auf der choreografischen und politischen Untersuchung, wie Orte schwerer und auszubeutender Arbeit – in Minen, auf Plantagen und auf Schiffen – sowohl Körper als auch Natur nachhaltig beeinflusst und geprägt haben.
> TANZ
> Ort und Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### Patricia Carolin Mai/ Mai:Company — AC:COMPANY
> Ein Jahr nach ihrer Gründung richtet die Mai:Company ihren Fokus neu aus: Statt ausschließlich Uraufführungen zu produzieren, öffnet sie sich für temporäre Gruppen und Communities aus Hamburg, um gemeinsam Fragen zu Körpernormen, Sichtbarkeit und gesellschaftlicher Teilhabe zu erforschen. Im Zentrum steht eine Reihe von Laboren, Begegnungsformaten und kollaborativen Prozessen, die ab Januar 2027 regelmäßig stattfinden und am Ende der Spielzeit in eine große künstlerische Intervention auf Kampnagel münden. Die Company versteht sich dabei als hostende Gruppe, die künstlerisches Wissen, choreografische Praktiken und Erfahrungen teilt. Ausgehend von einem Motiv aus einem früheren Stück untersucht sie die Frage, ob und für wen es künftig noch Gründe geben wird, öffentliche Feste zu feiern. In Workshops und performativen Formaten werden Themen wie Körperwahrnehmung, Improvisation, Gruppenprozesse und soziale Dynamiken erforscht. Besonderes Augenmerk gilt Menschen und Gruppen, die gesellschaftlich unterrepräsentiert sind. Ziel ist es, durch dezentrale und kollaborative Arbeit Räume für Austausch, Teilhabe und gemeinsames Lernen zu schaffen. Die verschiedenen Begegnungsformate münden am Ende der Spielzeit in eine große künstlerische Intervention auf der K6 auf Kampnagel.
> TANZ
> Ort: K6
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

### Juni 2027

#### kainkollektiv — MAMI WATA
> Mit MAMI WATA entwickelt das kainkollektiv eine performative Arbeit, die sich mit Wasser als politischem, ökologischem und mythologischem Raum auseinandersetzt. Ausgangspunkt ist die gleichnamige Wasserfigur aus west- und zentralafrikanischen Kontexten, die als ambivalente, transformierende Kraft zwischen Spiritualität, Körper und Ökonomie steht. Die Arbeit verbindet Performance, Sound und installative Elemente zu einem vielschichtigen Erfahrungsraum, in dem globale Wasserpolitiken, koloniale Kontinuitäten und Fragen von Ressourcenverteilung verhandelt werden. Dabei wird Wasser sowohl als Lebensgrundlage als auch als umkämpftes Gut sichtbar. kainkollektiv ist bekannt für seine forschungsbasierten, oft international entwickelten Projekte an der Schnittstelle von Theater, Aktivismus und Wissensproduktion. Auch MAMI WATA entsteht in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partner*innen und verbindet künstlerische Praxis mit gesellschaftspolitischer Analyse. Das Projekt erweitert das Programm um eine dezidiert globale Perspektive und stärkt die inhaltliche Auseinandersetzung mit ökologischen und postkolonialen Fragestellungen.
> PERFORMANCE, THEATER
> Ort und Daten: tbc.
> #K and the City / Gastspiel

#### Ursina Tossi — AVATARING - be my body for me!
> AVATAR – aus dem Sanskrit »Avatāra« das Herabsteigen einer Gottheit in irdische Sphären – als Prinzip der Stellvertretung und Delegation von Körper, als Denkfigur und koloniale Praxis, als Versteck- und Ersatzkörper in virtuellen und realen Welten ist unser Ausgangspunkt. Im Team mit internationalen Künstler*innen und Expert*innen erforschen wir den Körper als politisches Subjekt und Eigentum im Kontext Tanz & Choreografie und in kritischer Begegnung mit sogenannter Künstlicher Intelligenz in Gestalt des AVATARS. Dabei entsteht eine transdisziplinäre,multimediale Installation als Prozess und Begegnung mit Publikum, die Tanz, bildende Kunst, kritischen KI-Diskurs umfasst und Licht, Körper, Bild und Text neu in Bewegung bringt.
> TANZ
> Ort und Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### Fernanda Ortiz — WIR – MORE THAN HUMAN
> WIR, MORE THAN HUMAN (AT) der argentinischen Choreografin Fernanda Ortiz, die seit 2014 in Hamburg lebt und arbeitet, ist eine großformatige Choreografie über verwandtschaftliche Beziehungen zu bedrohten Spezies. Inspiriert von den gigantischen Bodenzeichnungen in der Wüste von Nazca, Peru, werden 50 tanzende Körper mit ihren Tanzschritten bedrohte Tiere und Pflanzen aus Europa und Lateinamerika auf einer Fläche von 30 × 30 Metern zeichnen. In fünf der Aufführung vorausgehenden Tanzlaboren mit einem regionalen und internationalen BiPoC-Team entwickeln Menschen unterschiedlichen Alters Tanzpraktiken, die direkt in die site-specific Choreografie im Hamburger Stadtpark einfließen. Mittels Drohnenaufnahmen wird die Choreografie dokumentiert und im Anschluss als Installation präsentiert.
> TANZ
> Ort: Hamburger Stadtpark, Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### Live Art Festival #17 – Live Art goes Underground — EIN PARCOURS ZU DEN WURZELN DES UNDERGROUNDS
> In den ersten beiden Juniwochen widmet sich das Live Art Festival #17 dem Phänomen des Undergrounds – als künstlerischem, sozialem und strukturellem Raum jenseits etablierter Institutionen. Es entsteht ein Parcours durch die Stadt, der die spezifischen Potenziale des Undergrounds erkundet. Im Zentrum stehen die ästhetischen Potenziale des Undergrounds: Formate jenseits des Mainstreams ermöglichen Risiko, Scheitern und radikale Experimente. Der Underground besiedelt Nischen, Rest- und Übergangsräume – Keller, Hinterhöfe, Brachflächen, vergessene Infrastrukturen. Diese Orte bieten nicht nur Schutz vor institutionellen Zugriffen, sondern auch unmittelbare Reibungsfläche mit der Stadtgesellschaft. Der Parcours des Festivals führt zu konkreten Orten, Akteur*innen und Praktiken, die diese Potenziale erfahrbar machen. Performances, Interventionen, Soundarbeiten und partizipative Formate an wechselnden urbanen Schauplätzen laden dazu ein, den Underground nicht nur zu betrachten, sondern temporär selbst zu bewohnen. Support your local underground!
> FESTIVAL, PERFORMANCE, SOZIALE PLASTIK, INSTALLATION
> Orte: diverse Orte in der Stadt (Bunker, Parkhäuser, etc), Daten: tbc.
> #K and the City / Gastspiel, Eigenproduktion

#### Geheimagentur — DIE GOLDRAFFINERIE
> Was kostet Gold? Nicht nur seinen Preis, sondern seine Geschichte. Die Goldraffinerie fragt nach den symbolischen und materiellen Grundlagen des globalen Goldmarkts – und eröffnet eine Alternative: eine künstlerische Lieferkette, die Verantwortung, Transparenz und Umverteilung ins Zentrum stellt. In Verbindung von Performance, Ökonomie, Handwerk und postkolonialer Reflexion hinterfragt das Projekt globale Verflechtungen von Ressourcen, Arbeit und Wertschöpfung. Zugleich entsteht ein nachhaltiger Austausch zwischen Hamburg und Ghana – insbesondere mit den Schüler*innen der Serwaa Kesse Girls Senior High School. Bildungsarbeit, künstlerische Forschung und performative Übersetzung werden hier zu einem zukunftsweisenden Modell transnationaler Kooperation. Präsentiert als Teil des LIVE ART FESTIVALS.
> PERFORMANCE
> Ort und Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### Monique Smith-McDowell — THE UNSEEN
> THE UNSEEN untersucht choreografisch und künstlerisch die alltäglichen Erfahrungen Schwarzer Menschen zwischen gesellschaftlicher Bewertung und struktureller Unsichtbarmachung. Zentral ist die kritische Analyse von Code-Switching als internalisierte Strategie, hegemoniale Erwartungen zu erfüllen, sowie dessen bewusste Aufkündigung als Akt politischer Selbstbehauptung. Inspiriert von afrokaribischen und afrikanischen Diaspora-Praktiken – insbesondere den widerständigen Traditionen des Notting Hill Carnival – verbindet THE UNSEEN Choreografie, Musik, Set und künstlerische Audiodeskription in einem gleichberechtigten, nicht-hierarchischen Verfahren.
> TANZ
> Ort: PARKS (Rothenburgsort), Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### Raymond Liew Jin Pin / Jascha Viehstädt — MENSCH IM MOND
> Die neue Produktion MENSCH IM MOND von Raymond Liew Jin Pin und Jascha Viehstädt ist ein Tanzmärchen, das im Wald stattfinden wird – einem Ort, der als mystischer Ausgangs- und Handlungsort vieler Märchen dient. Die beiden möchten sich mit der Frage beschäftigen, wie Geschichten kollektiv entstehen und welche Formen das künstlerisch-phantastische Erzählen im Tanz annehmen kann. Ausgangspunkt ist das Märchen, das sie als eine Art historischen, kollektiven »Screenshot« verstehen, in dem gesellschaftlich relevante Ängste, Wünsche und Konflikte vereinfacht und weitergegeben werden. Wie einst die Märchen ihrer Zeit wollen Liew und Viehstädt mit ihrem Projekt einen solchen zeitgenössischen »Screenshot« entwerfen. Eine Sammlung von Themen und Diskursen der Gegenwart, mit denen sie sich bereits in früheren Arbeiten auseinandergesetzt haben.
> TANZ
> Ort: Harburger Berge, Daten: tbc.
> #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

#### Feda Wardak / Saïdo Lehlouh — WHAT THE SKY DOES NOT KNOW
> Der Architekt und bildende Künstler Feda Wardak befasst sich in einer spektakulären Installation mit den vielschichtigen Konflikten in Afghanistan. Die Choreografie für fünf Tänzer*innen wird von dem Choreografen Saïdo Lehlouh gestaltet, die Musik stammt von Deena Abdelwahed. Eine elf Meter hohe Wendeltreppe, die sich über drei Ebenen windet, erinnert an die Bohranlagen, mit denen westliche Nationen den afghanischen Boden anbohren, um seine Ressourcen abzubauen. WHAT THE SKY DOES NOT KNOW befasst sich über den Rohstoffabbau hinaus besonders mit der Ausbeutung von Körpern und kulturellen Identitäten. Es thematisiert zudem die Drohnenangriffe, denen Afghanistan ausgesetzt war, ihre Auswirkungen – die Zerstörung jahrtausendealter Wassermanagementsysteme – sowie die Formen des Widerstands, die die Afghan*innen ihnen entgegenstellen. Auf dieser eindrucksvollen Bühne führt Saïdo Lehlouh, ein aus dem Hip-Hop-Tanz stammender Choreograf, mit seinen Tänzer*innen ein Stück auf, das von Deena Abdelwahed musikalisch umrahmt wird. »Ce que le ciel ne sait pas« ist Teil des umfangreichen, multidisziplinären Projekts WHAT THE SKY DOES NOT KNOW, in dem Feda Wardak eine neue Lesart des afghanischen Territoriums vorschlägt. Sie konstruiert Erzählungen, die auf Augenhöhe mit den Menschen stehen, die dort leben.
> TANZ, INSTALLATION
> Ort: Baakenhöft, Daten: tbc.
> #K and the City / Gastspiel

#### Clubreihen: — »I came in like a wrecking ball…«
> Die legendären Kampnagel-Clubreihen werden während der Bauphasen in reduziertem Umfang und nach den Möglichkeiten der Bauplanung fortgesetzt – die Idee dabei ist nicht, andere Clubs mit unseren Reihen zu bespielen, sondern unsere Reihen innerhalb der Baustelle punktuell zu realisieren.
> QUEEREEOKÉ WORLD TOUR
> QUEEREEOKÉ ist ein partizipatives Performanceformat, das Karaoke mit künstlerischer Praxis und Community-Arbeit verbindet. Im Zentrum steht die aktive Beteiligung des Publikums, das selbst Teil der Performance wird. In der großen Kampnagel-Halle k6 werden zwei großformatige Ausgaben des Formats realisiert. Die Halle wird dabei als offener Performance- und Begegnungsraum genutzt, in dem Publikum, Bühne und Community ineinander übergehen. Neben den Karaoke-Performances entsteht ein erweitertes Programm mit kollaborierenden lokalen Künstler*innen und Initiativen, das die Vielfalt der Hamburger queeren Szene sichtbar macht. Die Veranstaltungen verbinden Konzert, Performance und Community-Event und erschließen neue Publika für das Haus. Ergänzend wird QUEEREEOKÉ als mobile Praxis in weitere städtische und ländliche Kontexte getragen.
> PARTY
> Ort: k6 und weitere Orte in und um Hamburg, Daten: tbc.
> #Große Bühne, #K and the City / Kooperation

#### LESUNGEN
> Das Lesungsprogramm auf Kampnagel bringt nationale wie internationale Autor*innen nach Hamburg, um Neuerscheinungen und wertvolle literarische Schätze zu präsentieren. Dabei reicht die Bandbreite von Sachbuch bis Jugendbuch, von Roman bis performativer Gedicht-Lesung. Kampnagel versucht, marginalisierten Stimmen der Literatur den nötigen Raum zu geben, entgegen einem normativ arbeitenden Verlagsgeschäft. In den letzten Jahren konnte das Kampnagel-Publikum sich über Lesungen; Podcasts und Vorträge von Personen wie Olivia Wenzel, Kim de l’Horizon, Luca Mael Milsch, Max Czollek, Chantal-Fleur Sandjon, Alain Badiou, Tupoka Ogette, Mohamed Amjahid, Udo Sierck, Hengameh Yaghoobifarah, Sharon Dodua-Otoo, Jacinta Nandi, und vielen mehr freuen.
> LITERATUR
> Ort: und Daten: tbc.
> #Große Bühne, #Performative Baustelle, #K and the City


## #Performative Baustelle

### November 2026

#### Raumlabor Berlin x Migrantpolitan — Prelude: Einrichtung der Baustelle
> Die Einrichtung der Baustelle ist kein rein technischer oder logistischer Vorgang, sondern der erste performative Akt des Projekts. Noch bevor gebaut, interveniert oder produziert wird, beginnt hier die Transformation der Baustelle selbst: von einem funktionalen Arbeitsort zu einem Raum urbaner, künstlerischer Praxis. Im Prelude wird die Baustelle als öffentlicher Zustand etabliert. Absperrungen, Materialien, Wegeführungen und Sicherheitslogiken markieren nicht nur Arbeit, sondern erzeugen Sichtbarkeit, Spannung und Erwartung. Die Baustelle wird lesbar als ein Ort des Übergangs, der Aushandlung und der vorläufigen Ordnung – ein Raum, in dem Architektur, Körper und Stadt in einem offenen Prozess aufeinandertreffen. Diese Phase versteht die Baustelle als soziales und ästhetisches Feld. Sie fragt danach, wer Zugang hat, wer sichtbar wird und welche Körper sich wie durch den Raum bewegen dürfen. Die Einrichtung der Baustelle macht Machtverhältnisse, Routinen und Hierarchien erfahrbar, bevor sie künstlerisch befragt oder unterbrochen werden. Als Prelude setzt diese Phase den Ton für das gesamte Projekt: Die Baustelle ist nicht Kulisse, sondern Akteurin. Nicht Vorbereitung, sondern Praxis. Ein Ort, an dem urbane Realität, künstlerische Intervention und gesellschaftliche Fragen von Anfang an ineinandergreifen.
> PERFORMANCE
> Ort: Gelände, Migrantpolitan, Daten: tbc.
> #Performative Baustelle / Uraufführung / Eigenproduktion

#### Architecture in the Making: Auftaktsymposium mit Jack Halberstam
> Architektur ist kein neutraler Rahmen. Sie organisiert Körper, Bewegungen und soziale Beziehungen, schreibt Normen ein und stabilisiert Machtverhältnisse. ARCHITECTURE IN THE MAKING setzt hier an und begreift Perforation als künstlerische Methode: Schneiden, Öffnen, Unterbrechen, Sichtbarmachen. Ausgangspunkt ist die Praxis von Gordon Matta-Clark, dessen architektonische Schnitte Gebäude nicht reparierten, sondern ihre Ordnung gezielt destabilisierten. Durch das Öffnen und Freilegen wurden Architektur, Eigentum und Funktion als soziale Konstruktionen lesbar. Die Baustelle ist der ideale Ort für diese Intervention. Sie markiert einen Übergangszustand, in dem Architektur ihre Autorität verliert. Als queerfeministische Intervention wird die Baustelle zum Aushandlungsraum für Arbeit, Fürsorge, Begehren, Sichtbarkeit und Zugang. Zum Auftakt von ARCHITECTURE IN THE MAKING findet ein Symposium statt, das Theorie, Performance und Architektur miteinander verschränkt. Jack Halberstam und Paul B. Preciado diskutieren Architektur, Körper und Begehren als miteinander verwobene Kräfte. Anknüpfend an »Sex and Buildings« (Beatriz Colomina / Mark Wigley) wird Architektur als performatives System gelesen, das Intimität, Sexualität und Macht organisiert. Das Symposium versteht die Baustelle als lebendigen Denk- und Praxisraum. Die Hallen werden performativ erkundet und als Orte affektiver, politischer und sozialer Aushandlung erfahrbar gemacht.
> GESPRÄCH, DISKUSSION, VORTRAG
> Ort: k6, Daten: tbc.
> #Performative Baustelle #Große Bühne / Eigenproduktion

#### Katharina Pelosi, Heinrich Horwitz, Lucien Lambertz — VOYAGER SOUNDARCHIV #1: ECHOES OF KAMPNAGEL
> VOYAGER SOUNDARCHIV #1: ECHOES OF KAMPNAGEL ist ein akustisches Erinnerungsprojekt, das dasjenige bewahren möchte, was Kampnagel als Ort ausmacht, – das Knarzen der großen Bühne, der Schall des Soundchecks, der im Foyer zu hören ist. Das Projekt versteht sich als bewusst unvollständiges Archiv der akustischen Identität Kampnagels vor dem Umbau. Geräusche funktionieren ähnlich wie Gerüche als Trigger von Erinnerung: Man hört etwas und verbindet es unmittelbar mit einer Erfahrung, einer Situation, einem Raum oder einem Gefühl. Ausgehend von Interviews mit Mitarbeitenden, Künstler*innen und Publikum werden charakteristische Klänge und Geräusche des Hauses auf dem Gelände gesucht, aufgenommen und archiviert. Über QR-Codes können sie entlang der Baustelle und auf den Wegen um das Gelände erlebt werden. Die Eröffnung greift das Bild der Voyager-Mission auf: eine Botschaft an eine noch unbekannte Zukunft. Eine »goldene Schallplatte« wird performativ in den Himmel geschossen – als Zeitkapsel, Abschiedsgeste und Versprechen, dass dieser Ort nicht nur saniert und transformiert, sondern auch gehört, erinnert und weitererzählt wird.
> PERFORMANCE / AUDIOWALK
> Ort: Kampnagelgelände, Daten: tbc.
> #Performative Baustelle / Uraufführung / Eigenproduktion

#### Sarah Ama Duah — TO BUILD TO BURY TO REMEMBER
> Sarah Ama Duah beschäftigt sich mit der Dekonstruktion von Denkmälern und entwickelt performative Hybridformate zwischen Skulptur und Körper. In »to build to bury to remember« reflektieren die Performer*innen den fetischisierten Status des historischen Monuments, indem sie mit ihren Körpern temporäre Denkmäler aus Latex erschaffen. Duah lädt die Besucher*innen ein diesen Ort der Reflektion mit ihnen zu teilen. Wie kann bildhauerischer Wertschätzung aussehen? Was bleibt, wenn ein Kolonialdenkmal abgerissen wird?
> PERFORMANCE
> Ort: Kampnagel Gelände, Daten: tbc.
> #Performative Baustelle / Gastspiel

#### Raumlabor Berlin x Migrantpolitan — ERÖFFNUNG UND INBETRIEBNAHME »PERFORMATIVE BAUSTELLE«
> Mitten auf der großen Kampnagel-Baustelle entsteht ein Community-Rückzugsort: Der Bereich um das Migrantpolitan wird zur Oase, zum »gallischen Dorf« – einem Scharnier und Begegnungsraum für alle, die hier wirken und leben. Ein dritter Ort im Sinne von Homi K. Bhabha, wo Baustellen-Arbeitende, Nachbarschaft sowie lokale und diasporische Künstler*innen aufeinandertreffen. Hier warten regelmäßige Formate darauf, entdeckt zu werden: Bei Mustis Kiosk gibt es Bauarbeiter-Fashion, Sicherheitskleidung und mehr. Community Cooking lädt zum gemeinsamen Kochen und Essen ein. Community Bathing verwandelt den Onsen in eine Kläranlage,  um Dinge zu klären und lädt zur kleinen Wellness-Auszeit nach der Schicht. Und von hier aus starten auch die Baustellenführungen, die von verschiedenen Künstler*innen aus unterschiedlichen Perspektiven angeboten werden. Ebenso entsteht ein prozessbegleitender Podcast, der diskursiv und unterhaltsam die Baustelle interpretiert. Dank Recycling-Workshops mit raumlabor wird die Baustelle zur künstlerischen Ressource und so entsteht ein Kreislauf, der die Baustelle als Ausgangs- und Bezugspunkt nimmt.
> SOZIALE PLASTIK
> Ort: Kampnagel-Gelände, Daten: tbc.
> #Performative Baustelle / Eigenproduktion

### Dezember 2026

#### Nordwind-Festival
> Seit 2011 findet das biennale Festival NORDWIND auf Kampnagel statt. Ursprünglich mit einem Fokus auf die nordeuropäischen Länder gegründet, öffnete es sich zunächst geografisch in Richtung der baltischen Staaten und Russlands, um schließlich transglobal zu arbeiten und politische, historische und gesellschaftliche Diskurse zu zentrieren. Die kommende Festivalausgabe steht unter dem Arbeitstitel »truth/lies« und bezieht sich auf global-politische Entwicklungen und die Rolle neuer Technologien ebenso wie auf das Medium der performativen Darstellung und künstlerische Wege der Subversion. Für das Festivalprogramm geplant sind u.a. eine Neuproduktion die Illusionskünstler*innen SIGNA (UNTER FALSCHEM NAMEN. ICH LÜGE, UM ZU WEINEN) im Oberhafenquartier, das performative Konzert RIOT DAYS von Pussy Riot, die Produktion THE COURT von Ingri Fiksdal und Louis Schou-Hansen sowie ein künstlerisches Labor, künstlerische Residenzen und ein Diskurs-Programm.
> FESTIVAL, PERFORMANCE, THEORIE
> Ort: verschiedene Spielorte, Daten: Mi-02.12. – So-13.12.
> #Große Bühne, #K and the City, #Performative Baustelle / Kooperation, Gastspiel, Koproduktion

### Januar 2027

#### BIG MOMENTS #1: Göksu Kunak
> Die sogenannten »Big Moments« der Baustelle – jene spezifischen, mit der Bauleitung abgestimmten Phasen des Umbruchs – bergen ein einzigartiges Potenzial: Sie erlauben es, Performance Art und Architektur auf bislang ungesehene Weise zu verbinden. Es entsteht ein bisher ungeschriebenes Kapitel der Performance-Geschichte. Unterschiedliche Künstlerinnen werden diese Momente monumental inszenieren – den Abriss als Bühne begreifend. Ein erstes Beispiel dafür findet sich in der Halle k1: Dort hinterlassen die Abbrucharbeiten innen eine beeindruckende Kulisse für die performative Intervention der in Berlin lebenden Künstlerin Göksu Kunak. In assoziativen Bildern und mit einem feinen Gespür für die Konfrontation von Materialitäten inszeniert Kunak den Abriss als Metapher für Männlichkeitsdekonstruktion.
> PERFORMANCE
> Ort: Kampnagel Gelände, Daten: tbc.
> #Performative Baustelle / Uraufführung, Eigenproduktion

### April 2027

#### Lord, Kaiser, Sobotta, Foskett-Barnes — WORKING AT HEIGHTS
> In WORKING AT HEIGHTS wird die Baustelle auf dem Kampnagel-Gelände als metaphorischer Ort für (gesellschaftlichen) Umbruch zum Spektakel über Höhen- und Zukunftsangst. Die vier Künstler*innen Alina Sobotta, Leonard Kaiser, Crispin Lord und Tom Foskett-Barnes verwenden Scores und technisches Gerät mit dem Ziel, so hoch wie möglich zu kommen (oder sogar zu fliegen), die aus einem veralteten Sicherheitshandbuch stammen, das auch als Text dient. Mit Live-Sound-Processing, Objekttheater und der Interaktion von Körpern, Baumaterial und Technik wird die Baustelle auf poetische und humorvolle Weise zum Leben erweckt.
> PERFORMANCE
> Ort: Kampnagel Gelände, Daten: tbc.
> #Performative Baustelle

#### BIG MOMENTS #2: Daniel Dominguez Teruel — SPATENSTICH
> Der Musiktheaterregisseur und Komponist Daniel Dominguez Teruel hat ein künstlerisches Gespür für die Macht von Symboliken und deren Inszenierung sowie eine Vorliebe für die Arbeit an und mit vorgefundenen (Klang-)Räumen und Architekturen. Für den »Spatenstich« des Kampnagel-Neubaus entwickelt er als Auftragsinszenierung eine Klangskulptur, die das feierliche Ereignis künstlerisch begleitet und kommentiert.
> MUSIKTHEATER, PERFORMANCE, SOZIALE SKULPTUR
> Ort: Kampnagel Gelände, Daten: tbc.
> #Performative Baustelle / Uraufführung, Eigenproduktion

#### La Fleur — DIE SPRACHE MOLIÈRES
> Hervorgegangen aus dem Gintersdorfer/Klaßen Kosmos ist die Gruppe LaFleur seit ihrer Gründung zu Gast auf Kampnagel. Nun mit einer Koproduktion, die – ganz im Geiste Molières – auf einem rudimentären Ziehwagen auf der Baustelle präsentiert wird. Aus Molières »Der Bürger als Edelmann« mixt das Team von La Fleur (Frankreich, Mexiko, Elfenbeinküste) einen eigenen urbanen Tanz- und Sprachstil. Die klassische Ballettkomödie über naive Aufstiegsgier wird zum perfekten Gegengift, um mit befreiendem Spott die koloniale Macht französischer Hochkultur und den Fluch erzwungener Anpassung loszuwerden. »Wir sprechen die Sprache Molières« – in der Elfenbeinküste ein geflügeltes Wort für die französische Kolonialisierung in Sprache und Kultur. La Fleur eignet sich die Komödie an und überträgt Molières Kritik an der Identifikation mit der höheren Klasse auf die (post)koloniale Situation. Das Ensemble übersetzt die Ballettkomödie mit ihren schnellen Wechseln aus Text und Choreografie in eine eigene lustvolle Musik-Tanz-Wortkunst – und spielt am Ende Molière gegen Molière aus.
> TANZ, PERFORMANCE
> Ort: Kampnagel Gelände, Daten: tbc.
> #Performative Baustelle / Koproduktion

### Juni 2027

#### REIHEN & NETZWERKE — Migrantpolitan – Community Action Center
> Der Aktionsraum auf dem Kampnagel-Gelände existiert seit 2015 und wird von diasporischen und lokalen Künstler*innen, Nachbarschaft und Kampnagel-Dramaturgie betrieben. Neben einem Artist-in-Residence-Programm gibt es regelmäßige Formate – irgendwo zwischen Unterhaltung und Empowerment. Unter dem Motto »It´s a bring in, not a take-away« werden unterschiedlichste Formate des Zusammenarbeitens, -lebens und -feierns in der Praxis erprobt. Als kollektives Wohnzimmer fungiert das MIGRANTPOLITAN als ein Scharnier zwischen Gesellschaft und Ankommenden, zwischen Institution und Nachbar*innenschaft, zwischen Leben und Kunst.
> WORKSHOPS / PERFORMANCES / DISKUSSION / GESPRÄCH / LESUNG
> Ort: Kampnagel Gelände, Daten: Verschiedene Termine in der ganzen Spielzeit
> #Performative Baustelle

#### LESUNGEN
> Das Lesungsprogramm auf Kampnagel bringt nationale wie internationale Autor*innen nach Hamburg, um Neuerscheinungen und wertvolle literarische Schätze zu präsentieren. Dabei reicht die Bandbreite von Sachbuch bis Jugendbuch, von Roman bis performativer Gedicht-Lesung. Kampnagel versucht, marginalisierten Stimmen der Literatur den nötigen Raum zu geben, entgegen einem normativ arbeitenden Verlagsgeschäft. In den letzten Jahren konnte das Kampnagel-Publikum sich über Lesungen; Podcasts und Vorträge von Personen wie Olivia Wenzel, Kim de l’Horizon, Luca Mael Milsch, Max Czollek, Chantal-Fleur Sandjon, Alain Badiou, Tupoka Ogette, Mohamed Amjahid, Udo Sierck, Hengameh Yaghoobifarah, Sharon Dodua-Otoo, Jacinta Nandi, und vielen mehr freuen.
> LITERATUR
> Ort: und Daten: tbc.
> #Große Bühne, #Performative Baustelle, #K and the City


## #Große Bühne

### November 2026

#### Architecture in the Making: Auftaktsymposium mit Jack Halberstam
> Architektur ist kein neutraler Rahmen. Sie organisiert Körper, Bewegungen und soziale Beziehungen, schreibt Normen ein und stabilisiert Machtverhältnisse. ARCHITECTURE IN THE MAKING setzt hier an und begreift Perforation als künstlerische Methode: Schneiden, Öffnen, Unterbrechen, Sichtbarmachen. Ausgangspunkt ist die Praxis von Gordon Matta-Clark, dessen architektonische Schnitte Gebäude nicht reparierten, sondern ihre Ordnung gezielt destabilisierten. Durch das Öffnen und Freilegen wurden Architektur, Eigentum und Funktion als soziale Konstruktionen lesbar. Die Baustelle ist der ideale Ort für diese Intervention. Sie markiert einen Übergangszustand, in dem Architektur ihre Autorität verliert. Als queerfeministische Intervention wird die Baustelle zum Aushandlungsraum für Arbeit, Fürsorge, Begehren, Sichtbarkeit und Zugang. Zum Auftakt von ARCHITECTURE IN THE MAKING findet ein Symposium statt, das Theorie, Performance und Architektur miteinander verschränkt. Jack Halberstam und Paul B. Preciado diskutieren Architektur, Körper und Begehren als miteinander verwobene Kräfte. Anknüpfend an »Sex and Buildings« (Beatriz Colomina / Mark Wigley) wird Architektur als performatives System gelesen, das Intimität, Sexualität und Macht organisiert. Das Symposium versteht die Baustelle als lebendigen Denk- und Praxisraum. Die Hallen werden performativ erkundet und als Orte affektiver, politischer und sozialer Aushandlung erfahrbar gemacht.
> GESPRÄCH, DISKUSSION, VORTRAG
> Ort: k6, Daten: tbc.
> #Performative Baustelle #Große Bühne / Eigenproduktion

#### Marco da Silva Ferreira — F*CKING FUTURE
> Mit F*CKING FUTURE entwirft Marco da Silva Ferreira eine intensive, körperlich aufgeladene Choreografie zwischen dystopischer Vision und politischer Gegenwartsanalyse. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Körper in einer Welt behaupten, die zunehmend von Normierung, Kontrolle und ideologischen Machtstrukturen geprägt ist. Die Inszenierung untersucht, wie Individuen Teil kollektiver Systeme werden – und zugleich versuchen, sich ihnen zu entziehen. Acht Performer*innen verkörpern archetypische Figuren – insbesondere männlich codierte Rollenbilder –, die sie zugleich reproduzieren und unterlaufen. Sie erscheinen wie Bauarbeiter*innen an den Ruinen eines Systems: bemüht, bestehende Strukturen aufrechtzuerhalten, während deren Zerfall bereits sichtbar ist. Zwischen militärischer Disziplin und aktivistischem Impuls entsteht ein Spannungsfeld, in dem sich Ordnung und Widerstand gegenseitig bedingen. Körper geraten an ihre physischen Grenzen, während sie gleichzeitig als Träger politischer Aussagen fungieren. Rhythmus, Schweiß, Atem und körperliche Nähe erzeugen eine unmittelbare Präsenz, die das Publikum nicht distanziert beobachten lässt, sondern in ein energetisches Geschehen hineinzieht. In dieser Verdichtung wird Tanz als subversive Kraft sichtbar – als nicht-produktive, widerständige Praxis, die sich gegen die Vereinnahmung und Kontrolle von Körpern stellt.
> TANZ
> Ort: k6, Daten: Do-05.11. So-08.11.
> #Große Bühne / Gastspiel

### Dezember 2026

#### Nordwind-Festival
> Seit 2011 findet das biennale Festival NORDWIND auf Kampnagel statt. Ursprünglich mit einem Fokus auf die nordeuropäischen Länder gegründet, öffnete es sich zunächst geografisch in Richtung der baltischen Staaten und Russlands, um schließlich transglobal zu arbeiten und politische, historische und gesellschaftliche Diskurse zu zentrieren. Die kommende Festivalausgabe steht unter dem Arbeitstitel »truth/lies« und bezieht sich auf global-politische Entwicklungen und die Rolle neuer Technologien ebenso wie auf das Medium der performativen Darstellung und künstlerische Wege der Subversion. Für das Festivalprogramm geplant sind u.a. eine Neuproduktion die Illusionskünstler*innen SIGNA (UNTER FALSCHEM NAMEN. ICH LÜGE, UM ZU WEINEN) im Oberhafenquartier, das performative Konzert RIOT DAYS von Pussy Riot, die Produktion THE COURT von Ingri Fiksdal und Louis Schou-Hansen sowie ein künstlerisches Labor, künstlerische Residenzen und ein Diskurs-Programm.
> FESTIVAL, PERFORMANCE, THEORIE
> Ort: verschiedene Spielorte, Daten: Mi-02.12. – So-13.12.
> #Große Bühne, #K and the City, #Performative Baustelle / Kooperation, Gastspiel, Koproduktion

### Januar 2027

#### Christos Papadopulos — MY FIERCE IGNORANT STEP
> Mit MY FIERCE IGNORANT STEP hat Christos Papadopoulos eine fein nuancierte choreografische Arbeit über Wahrnehmung, Rhythmus und die stille Kraft kollektiver Bewegung entwickelt. Die Arbeit entzieht sich bewusst spektakulären Effekten und konzentriert sich stattdessen auf minimale Verschiebungen, Wiederholungen und die allmähliche Transformation von Energie innerhalb einer Gruppe. Die Arbeiten von Papadopoulos sind häufig von musikalischen und strukturellen Prinzipien geprägt. Das Publikum wird eingeladen, genauer hinzusehen, Unterschiede wahrzunehmen und sich auf subtile Veränderungen einzulassen. Gleichzeitig eröffnet MY FIERCE IGNORANT STEP eine poetische Reflexion über Gemeinschaft. Die Performer*innen bewegen sich zwischen Individualität und Zugehörigkeit, zwischen Eigenständigkeit und Eingebundensein in ein größeres Ganzes. Ohne dramatische Zuspitzung entsteht so ein Bild von Kollektivität, das auf Sensibilität, Resonanz und gegenseitiger Wahrnehmung basiert.
> TANZ
> Ort: k6, Do-28.01. – Sa-30.01.27
> #Große Bühne / Gastspiel

### Februar 2027

#### Mable Preach — OPERA OF HOPE
> Nach einer Einladung zum »radikal jung« Festival in München und weil die Welt immer noch Hoffnung braucht, steht die dritte Wiederaufnahme der lokalen Erfolgsproduktion im Programm. Das Musiktheater verbindet Elemente aus Oper, Gospel, Chor- und Sologesang zu einer Erzählung über das Ankommen – und über eine Hoffnung, die an der Lebensrealität in Deutschland immer wieder zu zerbrechen droht. Im Zentrum steht die Geschichte einer jungen Schwarzen Frau auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft, die für so viele ähnliche Geschichten steht. Aus Ankommenden werden ewig Wartende. Gemeinsam mit dem »Choir of the Uncivilized Voices« öffnet Mable Preach einen Raum der Möglichkeiten und wirft einen Blick auf gewaltvolle Kontinuitäten und düstere Zukünfte. Es entsteht ein Geflecht aus Sehnsüchten, verloren gegangenen Träumen und kraftvollen Verbindungen. Am Ende bleibt die Frage: Wie weitermachen, wenn es morgen noch schlimmer zu werden droht?
> MUSIKTHEATER, PERFORMANCE
> Ort: k6, Daten: tbc.
> #Große Bühne / Wiederaufnahme, Eigenproduktion

### März 2027

#### Adam Linder — GENERATION
> Wer die Arbeiten von Adam Linder kennt, weiß, dass sie dem Tanz als Disziplin einen Spiegel vorhalten. Indem er soziale Kontexte einbezieht und stilistische Hierarchien aufbricht, legt Linder offen, was Tanzen bedeutet und welchen kulturellen Wert wir ihm beimessen. In seiner neuen Produktion GENERATION richtet er den Blick auf jene Tänzer*innen, die in den vergangenen zehn Jahren als individuelle Persönlichkeiten seine Arbeiten geprägt haben. Man könnte sie als »Diehards« bezeichnen: Künstler*innen, die ihr Leben ganz dem Tanz gewidmet haben und deren Ausdruckskraft sich auch jenseits der 40 oder 50 weiter vertieft. GENERATION versammelt sechs Tänzer*innen und macht deutlich, dass das »Material« des Tanzes wesentlich in den sozialen Beziehungen liegt, die choreografische Praxis bestimmen. Indem Linder diese Künstler*innen ins Zentrum stellt, entsteht zugleich eine Liebeserklärung an seine Generation. Mit Stephen Thompson, Brooke Stamp, Mickey Mahar, Thibault Lac und Justin F. Kennedy stehen außergewöhnliche Performer*innen auf der Bühne, die in ihren Körpern die vielfältigen Traditionslinien des modernen und zeitgenössischen Tanzes des 20. und 21. Jahrhunderts tragen – von Alvin Ailey über Jiří Kylián bis hin zu Benoît Lachambre und Maria Hassabi. Zugleich verbindet sie mehr als ein Jahrzehnt gemeinsamer Arbeit und Freundschaft mit Linder – im Studio wie auf Tour. GENERATION zeigt eindrucksvoll, wie diese Qualitäten auf der Bühne lebendig werden, dort ihren natürlichen Ort finden und sich im Austausch unter verwandten Seelen weitergeben.
> TANZ
> Ort: k6, Daten: tbc.
> #Große Bühne / Koproduktion

#### HAMBURGER KAMMERBALLETT — NEW WORK
> Das Hamburger Kammerballett wurde im Sommer 2022 auf Initiative von Edvin Revazov ins Leben gerufen und gemeinsam mit Isabelle Rohlfs gegründet. In Reaktion auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine am 24. Februar 2022 entstand in Kooperation des Hamburg Balletts und Kampnagel ein Pilotprojekt mit aus der Ukraine vertriebenen Tänzer*innen. Das gemeinsame Projekt, an dessen Umsetzung federführend Edvin Revazov beteiligt war, wurde im Juni 2022 auf Kampnagel zur Aufführung gebracht. Dies war der Anstoß für die Vision, den geflüchteten ukrainischen Tänzer*innen langfristig eine neue Heimat und feste Strukturen zu bieten – nicht nur künstlerisch im frisch gegründeten Hamburger Kammerballett, sondern auch als soziales Zuhause. Binnen weniger Monate wurde das Hamburger Kammerballett gegründet. Das derzeit sechsköpfige Ensemble aus Tänzer*innen im Alter von 21 bis 30 Jahren steht für eine Kunst, die bewegt: persönlich, politisch und poetisch. Seit ihrer Gründung verbindet uns eine enge und regelmäßige Zusammenarbeit. Im März 2027 feiern sie mit einer neuen Arbeit auf der k6 Premiere.
> TANZ
> Ort: k6, Daten: Fr-12.03. + Sa-13.03.
> #Große Bühne / Koproduktion

#### SHARON EYAL — DELAY THE SADNESS
> In der kommenden Spielzeit wird die international gefeierte Choreografin Sharon Eyal mit ihrer neuesten Arbeit DELAY THE SADNESS erstmals auf Kampnagel zu sehen sein. Die intensive Choreografie mit acht Tänzer*innen setzt sich mit inneren Gefühlszuständen und deren Ambivalenz auseinander. Sie kreist um Themen wie Trauer, Erinnerung und Transformation und versucht, Emotionen sichtbar zu machen, die sich sprachlich kaum fassen lassen. Die präzisen und zugleich ekstatischen Bewegungen der Tänzer*innen oszillieren zwischen Kontrolle und Auflösung und entwickeln auf der Bühne eine hypnotische Dynamik aus Individualität und Kollektiv, in der sich Stärke und Verletzlichkeit begegnen. Der Titel DELAY THE SADNESS verweist auf ein Innehalten im Gefühl – einen Moment, in dem Traurigkeit nicht verdrängt, sondern bewusst erlebt und hinausgezögert wird. Gerade im gegenwärtigen gesellschaftlichen Kontext erhält dieses Innehalten eine besondere Bedeutung: als Ausdruck des Widerstands gegen das Vergessen und als Einladung, Emotionen Raum und Dauer zu geben. So schafft das Stück einen Raum der Reflexion, in dem das Publikum eigene Emotionen wiederfinden und neu verorten kann.
> TANZ
> Ort: k6, Daten: Do-25.03. – Sa-27.03.
> #Große Bühne / Gastspiel

#### Krump Battle: Roll of the Dice
> Das legendäre Krump Battle ROLL OF THE DICE unter der künstlerischen Leitung der Hamburger Krump Tänzer*innen Queen & Aura ist 2027 zurück. Herausragende nationale und internationale Krump-Tänzer*innen treten hier gegeneinander an, um ihr Talent unter Beweis zu stellen. Während die Zuschauer*innen ihre mitreißenden Performances zu den Beats eines live DJs von der Tribüne aus verfolgen, werden die Tänzer*innen im K.O.-System von einer Fachjury bewertet, die sich aus renommiertem Vertreter*innen der Krump-Szene zusammensetzt, bis es eine*n Gewinner*in gibt. Der Tanzstil Krump entstand in den 2000er Jahren in South Central, LA und zeichnet sich durch Elemente der Isolation einzelner Körperteile und expressive Bewegungen aus und verkörpert die Erfahrung sozialer Ungleichheit. Krump ist getanzter Widerstand gegen Unterdrückung und Diskriminierung.
> TANZ
> Ort: k6, Daten: So-07.03.
> #Große Bühne / Kooperation

### April 2027

#### DANCE IS A MOTHER
> DANCE IS A MOTHER schafft über vier Tage einen Raum, in dem Wissen, künstlerische Praxis und Strukturen der Hip-Hop- und Club-Dance-Kultur verhandelt und sichtbar werden. DANCE IS A MOTHER versteht Geschichte als ein Geflecht aus Körpern, Praktiken und Fürsorgebeziehungen und stellt in dieser Logik nicht einzelne Choreograf*innen, sondern Tänzer*innen, Mentor*innen, Lehrer*innen und Communities, von denen Tanzstile getragen, weitergegeben und geprägt werden, in den Mittelpunkt. Dadurch werden herrschende Wissensordnungen infrage gestellt und es wird sichtbar gemacht, welche Stile und wessen Arbeit systematisch unsichtbar gemacht werden, wer Wissen trägt, ohne als Autor*in anerkannt zu werden, wer aus der Geschichte verschwindet und wie Tanzstile gerade unter Bedingungen von Marginalisierung, Diskriminierung und ökonomischer Prekarität weiterbestehen. DANCE IS A MOTHER versammelt unterschiedliche Formate, in denen Künstler*innen und Communities ihre Tanzstile innerhalb eines institutionellen Rahmens selbstbestimmt verhandeln, praktizieren und präsentieren können. Im Zentrum stehen dabei nicht nur Bühnenperformances, sondern auch die Weitergabe von Fähigkeiten und Wissen sowie der Austausch und die kollektive Praxis. Ein Trainingscamp, Gesprächsformate, eine Konferenz und Community-Treffen stehen dabei gleichwertig neben choreografischen Arbeiten und eröffnen Räume, in denen Wissen als verkörperte, geteilte Erfahrung zirkulieren kann.
> TANZ, FESTIVAL
> Ort und Daten: tbc.
> #K and the City, #Große Bühne

#### TRAJAL HARELL — LATE TO THE PARTY
> In seiner neuen Produktion LATE TO THE PARTY nähert sich Trajal Harrell der Musik von Nina Simone aus einer verspäteten und zugleich dringlichen Perspektive. Denn Harrell lernte die Musik von Nina Simone erst während der Pandemie wirklich kennen, als er sich mit ihrem Leben und Werk auseinander-setzte. Während viele Künstler*innen die Bedeutung von Nina Simones Werk bereits gefeiert und geehrt haben, sagt sich Harrell: Lieber zu spät als nie. LATE TO THE PARTY ist eine Arbeit mit sieben Tänzer*innen des Zürich Dance Ensembles. Sie geht von einer persönlichen Begegnung aus, deren Nachhall sich erst Jahrzehnte später entfaltet: die Entdeckung Simones als Stimme, als Körper als Haltung. Die Performance, die zwischen Stimme und Musik, klassischer Form und radikalem Ausdruck pendelt, fragt danach, was geschieht, wenn diese Elemente voneinander getrennt und neu zusammengeführt werden. Ein Stück über das Zuhören, das Verpassen – und das späte, unwiderrufliche Verfallen eines Zaubers.
> TANZ
> Ort: k6, Daten: tbc.
> #Große Bühne / Deutschlandpremiere, Koproduktion

### Mai 2027

#### Mable Preach — BLACK GLORY – HOW DOES CANON SOUND
> BLACK GLORY fragt nach dem Klang des Kanons, wenn Schwarze, feministische und diasporische Perspektiven ins Zentrum rücken. Das Projekt besteht aus zwei miteinander verbundenen Strängen: AMO’S ERBE – die erste Produktion der geplanten Trilogie. Sie widmet sich der verdrängten Geschichte Schwarzer Intellektualität im Zeitalter der Aufklärung. Am Beispiel von Anton Wilhelm Amo, einem westafrikanischen Philosophen des 18. Jahrhunderts an deutschen Universitäten, wird koloniale Wissensproduktion sichtbar gemacht und eine Schwarze, selbstermächtigte Erinnerungskultur entfaltet. GLORY LAB – ein Residenz- und Förderprogramm für Schwarze und diasporische Nachwuchskünstler*innen. Das Lab ist kein ergänzendes Format, sondern integraler Bestandteil von BLACK GLORY. Es schafft nachhaltige Produktionsbedingungen, fördert eigene Formen dekolonialer Theaterpraxis und investiert in strukturelle Veränderung – langfristig, institutionell verankert und künstlerisch autonom. Gemeinsam bilden AMO’S ERBE und GLORY LAB den Grundstein für eine neue, postkoloniale Ästhetik: Erinnerungsarbeit und Nachwuchsförderung als künstlerische und strukturelle Praxis.
> PERFORMANCE, LABOR
> Ort: k6 (Amo´s Erbe) und öffentlicher Raum (Glory Lab), Daten: tbc.
> #Große Bühne, #K and the City / Uraufführung, Eigenproduktion

### Juni 2027

#### Kurdwin Ayub & Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz — DIE WEISSE WITWE
> In DIE WEISSE WITWE untersucht Kurdwin Ayub die Mechanismen von Radikalisierung und Identitätsbildung im digitalen Zeitalter. Ausgangspunkt sind Biografien junger Frauen, die sich extremistischen Ideologien zuwenden. Die Arbeit verbindet filmische Mittel mit performativen Elementen und richtet den Fokus auf die emotionalen und sozialen Dynamiken hinter solchen Prozessen. Dabei werden Fragen von Zugehörigkeit, Selbstermächtigung und medialer Prägung verhandelt. Anstatt spektakulärer Darstellung von Gewalt interessiert sich Ayub für die leisen Verschiebungen, die zur Radikalisierung führen, und eröffnet damit einen differenzierten Blick auf ein hochaktuelles gesellschaftliches Thema.
> PERFORMANCE
> Ort: k6, Daten: tbc.
> #Große Bühne

#### Spring Battle
> Auch in der kommenden Spielzeit findet das erfolgreiche SPRING BATTLE des Hamburger Tanzkollektivs DIE ANTWORT nach fünf Ausgaben auf Kampnagel erneut auf unserer größten Bühne statt und bringt mit packenden Performances und beeindruckender Energie die K6 zum Beben. Die fünf Künstlerin*innen aus Hamburg haben es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere FLINTA*-Tänzer*innen in der noch immer männlich geprägten Hip-Hop-Tanzszene zu empowern. Beim SPRING BATTLE treten Tänzer*innen im K.-o.-System gegeneinander an, bis feststeht, wer den Sieg holt. Begleitet von Livebeats der DJs bewertet eine Fachjury, die aus renommierten Tänzer*innen der Szene besteht, jede Performance. Dieses Event ist ein Pflichttermin für die Tanz-Community und ein Highlight für alle, die mitreißende Battles hautnah erleben wollen.
> TANZ
> Ort: k6, Daten: tbc.
> #Große Bühne / Kooperation

#### Hoodfield Battle / Goddy
> Das Hoodfield ist ein lokales Dance-Battle, bei dem Tänzer*innen die Möglichkeit haben, mehr Erfahrung im Battle- und Hip-Hop-Freestyle zu sammeln. Dabei treten die Tänzer*innen im K.-o.-System gegeneinander an, bis es eine*n Gewinner*in gibt. Es wird die Kategorien »Rookies«, »Test your Skillz« und »Open« geben. Als »Rookies« werden Tänzer*innen bezeichnet, die weniger als drei Jahre Hip-Hop-Freestyle-Erfahrung haben oder an maximal zwölf Battles teilgenommen haben. Erfahrenere Tänzer*innen zählen zu der Kategorie »Open«. »Test your Skillz« ist für alle Level geöffnet.
> TANZ
> Ort: k6, Daten: tbc.
> #Große Bühne / Kooperation

#### Clubreihen: — »I came in like a wrecking ball…«
> Die legendären Kampnagel-Clubreihen werden während der Bauphasen in reduziertem Umfang und nach den Möglichkeiten der Bauplanung fortgesetzt – die Idee dabei ist nicht, andere Clubs mit unseren Reihen zu bespielen, sondern unsere Reihen innerhalb der Baustelle punktuell zu realisieren.
> QUEEREEOKÉ WORLD TOUR
> QUEEREEOKÉ ist ein partizipatives Performanceformat, das Karaoke mit künstlerischer Praxis und Community-Arbeit verbindet. Im Zentrum steht die aktive Beteiligung des Publikums, das selbst Teil der Performance wird. In der großen Kampnagel-Halle k6 werden zwei großformatige Ausgaben des Formats realisiert. Die Halle wird dabei als offener Performance- und Begegnungsraum genutzt, in dem Publikum, Bühne und Community ineinander übergehen. Neben den Karaoke-Performances entsteht ein erweitertes Programm mit kollaborierenden lokalen Künstler*innen und Initiativen, das die Vielfalt der Hamburger queeren Szene sichtbar macht. Die Veranstaltungen verbinden Konzert, Performance und Community-Event und erschließen neue Publika für das Haus. Ergänzend wird QUEEREEOKÉ als mobile Praxis in weitere städtische und ländliche Kontexte getragen.
> PARTY
> Ort: k6 und weitere Orte in und um Hamburg, Daten: tbc.
> #Große Bühne, #K and the City / Kooperation

#### LESUNGEN
> Das Lesungsprogramm auf Kampnagel bringt nationale wie internationale Autor*innen nach Hamburg, um Neuerscheinungen und wertvolle literarische Schätze zu präsentieren. Dabei reicht die Bandbreite von Sachbuch bis Jugendbuch, von Roman bis performativer Gedicht-Lesung. Kampnagel versucht, marginalisierten Stimmen der Literatur den nötigen Raum zu geben, entgegen einem normativ arbeitenden Verlagsgeschäft. In den letzten Jahren konnte das Kampnagel-Publikum sich über Lesungen; Podcasts und Vorträge von Personen wie Olivia Wenzel, Kim de l’Horizon, Luca Mael Milsch, Max Czollek, Chantal-Fleur Sandjon, Alain Badiou, Tupoka Ogette, Mohamed Amjahid, Udo Sierck, Hengameh Yaghoobifarah, Sharon Dodua-Otoo, Jacinta Nandi, und vielen mehr freuen.
> LITERATUR
> Ort: und Daten: tbc.
> #Große Bühne, #Performative Baustelle, #K and the City
